Gesundheitsinfo-VZ.de :: Schmerz ein wichtiges Signal des Körpers

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Schmerz ein wichtiges Signal des Körpers geschrieben von A. Mettler am 02.06.2009 ⇐ zurück zur ÜbersichtZu den wichtigsten Medikamentengruppen zählen sicherlich Analgetika, also Schmerzmittel. Denn Schmerz als Zustand wird in der Regel als unangenehm empfunden, kann dabei sehr viele Ursachen haben, von denen viele nicht unmittelbar auf eine lebensbedrohliche Erkrankung oder Verletzung hindeuten, sondern andere Ursachen haben können, so etwa Wetterfühligkeit, Stress, Fehlernährung usw. So ist es auch nicht erstaunlich, dass in der großen Gruppe der Analgetika viele Mittel nicht verschreibungspflichtig sind, sondern mit einigen bewährten Wirkstoffen oder Kombinationen rezeptfrei in Apotheken erworben werden können. Diese milden Analgetika sind meistens für leichte bis mittlere Schmerzen geeignet und wirken vor allem bei Kopf-, Zahn- und Gliederschmerzen, etwa durch eine Migräne hervorgerufen. Zu den klassischen Wirkstoffen zählt dabei die Acetylsalicylsäure, die in vielen der Schmerzmittel enthalten ist, oftmals noch durch die Beimischung von Paracetamol und Coffein in der Wirkung erweitert, wie es z.B. bei Neuralgin der Fall ist. ASS ist bereits seit 1899 als Schmerzmittel zugelassen und wird in geringeren Dosen auch als Dauermedikation verabreicht, um das Blutbild zu verbessern, wirkt dann aber, aufgrund der zu geringen Wirkstoffdosis, nicht mehr ausreichend schmerzstillend. Wie bei allen Medikamenten gilt auch bei Schmerzmitteln, dass sie nicht über einen längeren Zeitraum und nicht in höheren als den laut Beipackzettel zulässigen Dosierungen genommen werden dürfen, um Nebenwirkungen und eine Toleranz zu verhindern, die im schlimmsten Fall der Gesundheit dadurch massiv schaden kann, dass das Analgetikum selber Schmerzen verursacht oder Suchtsymptome auftreten. Im Zweifelsfall sollte also bei länger andauernden Schmerzen ein Arzt aufgesucht werden, der organische Ursachen untersucht und ggf. andere Therapien verschreibt, die nicht wie Schmerzmittel die Symptome bekämpfen, sondern die Ursache heilen. Allerdings ist die Einnahme bei Wetterfühligkeit und seltenen leichten Schmerzen unkritisch, jedoch sollte man auf dem Beipackzettel die Hinweise genau studieren und vor allem bei weiterer Medikamenteneinnahme vorsichtig sein, um Wechselwirkungen zu vermeiden.