Rund ums Fett

Rund ums Fett

Fettsäuren

Fett ist nicht gleich Fett. Hinsichtlich des Kaloriengehalts sind zwar alle Fette gleich, die Unterschiede ergeben sich aus der Herkunft der Fette.
Man unterscheidet Fette in:

  • einfach ungesättigte
  • mehrfach ungesättigte
  • gesättigte

Fettsäuren.

Die Bezeichnung sagt aus, wie hoch das Bestreben der Fettsäure ist, sich mit anderen chemischen Stoffen zu verbinden. Ungesättigte Fettsäuren haben das höchste Bestreben und sind deshalb am Besten für den Körper geeignet.

Je gesättigter eine Fettsäure ist, desto mehr kann sie dem Körper z.B. durch Ablagerungen in den Blutgefäßen, schaden zufügen.

Dennoch kann man dies einfach auseinander halten:

Ungesättigte Fettsäuren stammen aus dem pflanzlichen Bereich, die gesättigten kommen aus dem Tierischen Bereich.

Fazit:

Wenn schon Fett, dann ist ohne Ausnahme pflanzliches Fett besser als Tierisches!

Vegetarische Ernährung

Die Frage, ob Vegetarische Ernährung besser oder schlechter als gemischte Ernährung ist, muss jeder für sich beantworten. Letztendlich ist dies auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Aus Ernährungswissenschaftlicher Sicht ist aber klar:

Fleisch und Wurst haben keine Kohlenhydrate und sind also keine Sattmacher. Dazu kommt, wie oben gesagt, dass Tierische Fette schlechte Fette sind. Es gibt also überhaupt keinen Grund, der Ernährungstechnisch für Fleisch und Wurstwaren spricht. Aber wie gesagt, der persönliche Geschmack ist auch ein Faktor!

Wie viel Fett?

Die Frage stellt sich natürlich. Wie viel Fett braucht man denn eigentlich?

Dies hängt natürlich vom Alter ab, auch das Geschlecht sorgt für gewisse Unterschiede. Als Durchschnittswerte gelten: ca 50 g für eine Frau bis 80 g für einen jungen Mann.

Wenn man aber abnehmen will, muss man deutlich unter diesen Zahlen bleiben! Manchmal gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass bereits in einer Bratwurst ca 50 g Fett enthalten sind! Deshalb ist es besonders wichtig, ein Gespür, insbesondere für versteckte Fette zu bekommen. Auch hier könnte unsere Nährstofftabelle, die ständig erweitert wird, helfen.

Versteckte Fette

Wenn auf verpackten Lebensmitteln der Fettgehalt angegeben ist, haben Sie einen guten Anhaltspunkt, der Ihnen die Entscheidung für oder gegen das Lebensmittel erleichtert. Problematisch wird es z.B. bei Wurst.
Hier erkennt man den Fettgehalt schon aufgrund der Streichfähigkeit. Grundsätzlich gilt: je streichfähiger Wurst ist, desto fetter ist sie! Und wenn dann noch Butter als Unterlage dazukommt, ist die Fettbombe fertig. Um Ihnen den Umgang mit dem Fettgehalt verschiedener Wurstsorten zu erleichtern, haben wir eine entsprechende Liste zusammengestellt, die Sie sich im Downloadbereich ausdrucken können.
Aber auch bei Fertigen Essen, z.B. in der gaststätte, weiß man zunächst nicht, wie der Fettgehalt der Speisen ist. Aber es gibt ein paar Hilfen, um damit klar zu kommen:
Mehrere kleine Fettaugen in der Suppe sind unbedenklich. Mehrere große sind ein Zeichen für viel Fett!
Speisen mit Majonaise sollte man nicht in Erwägung ziehen. In dieser sind ca 80% Öl enthalten.
Paniertes und frittiertes sind immer Fettbomben. Beides saugt das Fettauf und machen aus einem mageren Stück Fleisch ein fettreiches Schwergewicht!
Sehr fettreich sind auch Knabberten, wie Kartoffelchips oder Erdnüsse. Auch Süssigkeiten, besonders zart schmelzende Schokolade, ist auf unserer schwarzen Liste. Grundsätzlich gilt: Je zart schmelzender, desto fetter!